Saubere Sache: So gibst du Viren und Bakterien keine Chance

©Clay Banks, Hände werden gründlich mit Wasser und Seife gewaschen.

Nicht nur in Zeiten von Corona, sondern auch generell hilft dir eine gute Hygiene, dich vor Erkältungsviren oder fiesen Magen-Darm-Bakterien zu schützen. Diese Tipps helfen dir dabei:

Hände waschen, aber richtig

Unsere Hände kommen häufig in Kontakt mit Keimen, Viren und Bakterien. Schütteln wir nun einer anderen Person die Hand oder fassen Gegenstände an, übertragen sich die Krankmacher schnell. Fasst man sich selber ins Gesicht, können diese auch bei uns selbst Infektionen auslösen. Wäschst du dir aber regelmäßig die Hände, unterbrichst du diesen Weg – und zwar unbedingt mit Seife, denn Wasser allein tötet keine Keime. Am besten wäschst du dir die Hände, wenn du gerade nach Hause gekommen bist, natürlich nach der Toilette, aber auch nach dem Naseputzen, Niesen und Husten, Kontakt mit Abfällen als auch mit Tieren. Aber auch vor dem Essen, der Einnahme von Medikamenten oder Schminken solltest du zum Waschbecken gehen. Denn auch hier können Keime schnell zur Schleimhaut geraten.

Aber die Keime sind nicht einfach dadurch besiegt, Hände nur unters Wasser zu halten und lieblos einzuschmieren. Richtig: Seife deine Hände zwischen 20 und 30 Sekunden ordentlich ein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, zweimal das Lied "Happy Birthday" zu singen, denn diese Zeitspanne entspricht ungefähr der empfohlenen Waschdauer. Denke beim Waschen nicht nur an die Handinnenflächen, sondern auch an den Handrücken, Fingerspitzen, Daumen und auch die Fingerzwischenräume. Wäschst du dir auf öffentlichen Toiletten die Hände, nutze dann zum Schließen des Wasserhahnes die Ellenbogen oder ein Papiertuch.

Übrigens: In der Regel musst du deine Hände nicht desinfizieren. Ein gründliches Waschen tötet genügend der Keime ab. Im Zweifelsfall schaden die Inhaltsstoffe deinem Körper eher und können sogar zu Allergien und Ekzemen führen. In privaten Haushalten sind Desinfektionsmittel nur dann sinnvoll, wenn dort jemand an einer Infektion leidet oder ein Haushaltsmitglied aufgrund einer Immunschwäche besonders in seiner Abwehr geschwächt ist.

Richtig sauber machen

Dein Zuhause muss nicht keimfrei sein, damit du gesund bleibst. Einfache Hygieneregeln helfen dir und deiner Familie, die fiesesten Viren und Bakterien zu beseitigen. Dabei reichen handelsübliche Haushaltsmittel komplett aus. Sie beseitigen bereits mehr als 90 Prozent aller Oberflächenkeime. Um deine Wohnung aber richtig zu reinigen und Viren nicht noch weiter zu verbreiten ist es wichtig, separate Lappen für Küche, Bad und weitere Bereiche zu verwenden. Diese Lappen solltest genauso regelmäßig reinigen wie deine Wohnung – am besten bei 60 °C in der Waschmaschine und anschließend gut trocknen lassen. Regelmäßig wechseln dabei nicht vergessen. Hast du den richtigen Lappen in der Hand, vergesse beim Wohnungsputz nicht die häufig genutzten Kontaktflächen wie Lichtschalter und Türklinken – denn dort fasst man natürlich sehr häufig hin und kann so Viren und Keime verteilen. Zur festen Routine solltest du es dir auch machen, regelmäßig stoßzulüften. Denn so verringert sich die Anzahl feinster Tröpfchen in der Luft, die Erreger beinhalten können. Beachtest du diese Tipps, hast du Viren und Bakterien schon einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht.