Minimalismus als Trend: So findest du Ruhe in deinem Zuhause.

Tirachard/ 865965548, Ein Mädchen liest ein Buch vor einem minimalistischen Hintergrund.

Zuhause häuft sich viel Krempel an, den du wahrscheinlich nie nutzen wirst. Der Minimalismus-Trend macht diesem Sammelwahn eine Kampfansage: Schmeiß raus, was du nicht brauchst – und dein Leben wird leichter. Wir erklären, was dahintersteckt.

Vollgestellte Räume sind für Minimalisten ein wahrer Graus. Für die Anhänger des Lifestyles gilt nämlich „weniger ist mehr“. Schließlich kommt ein Großteil der Gegenstände, die wir im Laufe der Zeit in der Wohnung anhäufen, doch nie zum Einsatz. Und genau auf diese Gegenstände verzichten Minimalisten gerne. Dabei genießen sie übrigens einen richtig angenehmen Nebeneffekt: Das lästige Saubermachen, Ordnung schaffen und Staubwischen reduziert auf ein Minimum und es bleibt mehr Zeit und Geld für die wichtigen Dinge im Leben.

Einfacher loslassen

Lust auf Minimalismus bekommen? Dann steht an erster Stelle das Loslassen von Dingen, die du nicht wirklich brauchst. Von manchen Sachen wirst du dich wahrscheinlich schwerer trennen können als von anderen. Vielleicht bist du dir auch bei einigen Dingen unsicher, ob sie einen Platz in deinem Zuhause verdient haben oder doch lieber weitergegeben werden sollten. In einer solchen verzwickten Situation verschaffst du dir am besten einen Überblick, indem du dir drei Körbe aufstellst: einen für die Dinge, die bei dir bleiben, einen für die Sachen, die wegkommen, und einen für Sachen, bei denen du dir unsicher bist. Beim letzten Korb kannst du dir Zeit nehmen und prüfen, ob du den Inhalt wirklich behalten möchtest. Hilfreich sind dabei folgende Fragen:

  • Macht mich diese Sache glücklich?
  • Werde ich sie in naher Zukunft nochmal gebrauchen?
  • Habe ich sie überhaupt schon mal gebraucht?

Bitte nicht wegwerfen

Die Sachen, die dein Zuhause verlassen sollen, solltest du aber nicht sofort in den Müll werfen – zumindest, wenn sie noch gut nutzbar und intakt sind. Kleidung, die du nie getragen hast, kannst du zum Beispiel noch auf Flohmärkten oder Onlinetauschbörsen verkaufen oder an bedürftige Organisationen spenden. Gleiches gilt für Deko oder auch Elektroartikel. Sind die Gegenstände jedoch tatsächlich hinüber, achte darauf, dass sie jeweils in den richtigen Müll wandern. Alte Magazine oder verlotterte Bücher wandern in den Papiermüll, CDs oder alte Elektrogeräte solltest du aufgrund ihrer wertvollen Materialien zum Wertstoffhof bringen, und kaputte Kleidung gehört in den Restmüll.

Minimalistisch bleiben und Spaß dabei haben

Hast du dich einmal von deinen Sachen getrennt, heißt es natürlich: den Müllberg nicht erneut anhäufen zu lassen. Gehe also achtsam mit dem um, was du in dein Haus lassen willst. Dich selbst geißeln und überhaupt nichts mehr kaufen solltest du aber auch nicht. Der Sinn des minimalistischen Lebensstils ist schließlich, dich durch gezielten Besitz und weniger Krimskrams glücklicher zu machen, und nicht, dich zu stressen. So hast du lange Spaß am Minimalismus.