Ehrenamtlich Gutes tun

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Ein Ehrenamt auszuüben macht nicht nur Spaß, sondern sieht auch im Lebenslauf richtig gut aus. Wir zeigen dir, was du beachten solltest und wie du die richtige Aufgabe für dich findest.

Was ist ein Ehrenamt?

Unter einem Ehrenamt versteht man eine Tätigkeit, die freiwillig und ohne Bezahlung ausgeführt wird. Meistens engagieren sich Ehrenamtliche für das Gemeinwohl. Sie setzen sich in ihrer Freizeit zum Beispiel für Menschen, Tiere, die Kirche oder die Umwelt ein. Ob das in einem Verein, einer Initiative oder im Rahmen eines einzelnen Projektes stattfindet, spielt dabei keine Rolle. Zahlreiche Anlaufstellen, wie Tierheime, das Deutsche Rote Kreuz, Altenheime, die Tafel, Greenpeace oder Sportvereine, sind stets auf der Suche nach freiwilligen, zuverlässigen und motivierten Helfern. Aber auch in der Politik, beim Technischen Hilfswerk (THW), der Feuerwehr oder in Kinder- und Jugendorganisationen gibt es viele ehrenamtliche Aufgaben.

Welche Aufgabe passt zu dir und was solltest du beachten?

Auswahl gibt es reichlich: für ältere Menschen einkaufen oder mit ihnen spazieren gehen, Tiere betreuen, ausführen und ihre Käfige reinigen, Lebensmittel verteilen, Veranstaltungen mitorganisieren oder anderen beim Lernen helfen. Wichtig ist, dass die ehrenamtliche Tätigkeit gut zu dir passt und deinen Interessen entspricht. Eine Aufgabe zu erfüllen, die dir keinen Spaß macht, bringt auf Dauer nichts. Frag dich also in erster Linie, welche Aufgaben dir Freude bereiten und ob du zum Beispiel lieber mit Menschen oder Tieren arbeiten möchtest. Darüber hinaus ist es wichtig, dass dein Ehrenamt keinen negativen Einfluss auf die Schule oder deine Ausbildung hat. Die Tätigkeit sollte daher nachmittags, am Wochenende oder in den Ferien stattfinden. Ob du eine feste Anzahl an Stunden arbeitest oder nach Bedarf einspringst, kannst du am besten direkt mit dem Verein oder der Einrichtung absprechen.

Was bringt dir ein Ehrenamt?

Wenn du ein Ehrenamt ausübst, machst du eine Menge neuer Erfahrungen und lernst nette Leute kennen. Auch bei deiner späteren Berufswahl kann dir eine gemeinnützige Tätigkeit helfen. Denn ähnlich wie bei einem Praktikum bekommst du Einblicke in verschiedene Tätigkeiten und findest so heraus, ob ein Beruf wirklich das Richtige für dich ist. Zudem kommt eine gemeinnützige Arbeit im Lebenslauf immer sehr gut an und kann dir bei Bewerbungen um eine Ausbildung, einen Job oder ein Stipendium von Vorteil sein.

Wo findest du eine passende Tätigkeit?

Viele Ehrenämter setzen ein Mindestalter von 18 Jahren voraus. Jedoch gibt es auch zahlreiche Aufgaben, die Kinder und Jugendliche übernehmen können. Nützliche Informationen zu Vereinen und offenen Stellen findest du im Internet. Viele Städte haben auch eigene Webseiten speziell für Ehrenämter, auf denen sie Vereine vorstellen und bei der Vermittlung von Tätigkeiten helfen. Alternativ kannst du dich auch direkt in deiner Stadt umschauen und bei Organisationen oder Einrichtungen nachfragen. Dort wird man dich auch direkt informieren, wie deine Aufgaben aussehen und zu welchen Zeiten du verfügbar sein müsstest. So kannst du direkt abschätzen, ob sich Ausbildung, Studium oder Schule gut mit deinem Ehrenamt vereinbaren lassen. Wenn das der Fall ist, und dir die Aufgaben auch noch Spaß machen, sind das die besten Voraussetzungen, um gemeinnützig etwas Gutes zu tun.