Alles auf einen Strich

© Robert Daly, Maler und Lackierer bringen Farbe an die Wände.

Du möchtest Maler und Lackierer werden? Eine gute Entscheidung, denn Fachkräfte werden dringend gesucht. Diese Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten oder auch Alternativen sind möglich.

Du bist Malergeselle und möchtest dich weiterbilden? Dann kannst du diese Wege gehen.

Weiterbildung zum Technischen Fachwirt

Die Weiterbildung dauert in Vollzeit zwei Jahre. Als Techniker arbeitest du beispielsweise in der Farbindustrie an der Entwicklung und Produktion von Farben, Lacken und Tapeten. Übersicht über die unterschiedlichen Weiterbildungen zum staatlich geprüften Techniker:

• Fachrichtung Bautechnik, Schwerpunkt Ausbau

• Fachrichtung Farb- und Lacktechnik ohne Schwerpunkt

• Fachrichtung Farb- und Lacktechnik, Schwerpunkt Betriebswirtschaft Anwendungs- und Betriebstechnik

• Fachrichtung Farb- und Lacktechnik, Schwerpunkt Gestaltung

Weiterbildung zum Malermeister

Der bekannteste Weg zur Weiterqualifizierung ist der Erwerb des Meisters. Als Malermeister bist du dafür qualifizierst, Führungspositionen im Betrieb zu übernehmen oder deinen eigenen Betrieb zu gründen und selbst auszubilden. Die Vorbereitungslehrgänge zur Meisterprüfung sind keine Pflicht, aber zu empfehlen. Sie dauern zwei Jahre in Teilzeit oder sechs bis 12 Monate in Vollzeit.

Weiterbildung für Maler und Lackierer in Seminaren

Seminare und Lehrgänge sind die Klassiker der beruflichen Weiterbildung. Auf diesen Gebieten kannst du dich beispielsweise spezialisieren:

• Isolierung

• Holzschutz

• Dämmung

• Trockenbau

• Korrosionsschutz

• Putz- und Stuckarbeiten

• Bausanierung

• Denkmalschutz

Berufsbegleitendes Studium

Wenn du Abiturient, beruflich qualifiziert oder Absolvent einer beruflichen Aufstiegsfortbildung bist, dann kannst du auch über ein Studium nachdenken. Einige Studiengänge werden beispielsweise als Fernstudium angeboten und eignen sich gut für Berufstätige. Diese Studienfächer könnten dabei für dich interessant sein:

• Innenarchitektur

• Bauingenieurwesen

• Restaurierung

• Chemieingenieurwesen

• Architektur

Tapetenwechsel gefällig?

Du möchtest dich beruflich verändern und deine erworbenen Kenntnisse weiter nutzen? Dann könnte für dich die Weiterbildung zum Fahrzeuglackierer interessant sein. Denn es gibt viele Übereinstimmungen zu deinem bisherigen Beruf. Dennoch, dadurch dass Fahrzeuglackierer ein anerkannter Ausbildungsberuf ist, wäre hier eine Umschulung sinnvoll. Außerdem bieten sich dir auch diese Beschäftigungsalternativen an. Zum Beispiel in der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung:

• Holz- und Bautenschützer, Fachrichtung Holzschutz oder Bautenschutz

Diese Inhalte kennst du dabei schon:

• Beschichtungs- und Abdichtungsarbeiten ausführen

• Abdichtungs- und Isoliermaterialien wie Dichtungsbahnen, Beschichtungen und Bitumen verarbeiten

• Bodenbeläge und Dämmstoffe aufbringen

In den Tätigkeitsfeldern Farben-, Lackherstellung und Beschichtung käme für dich infrage:

• Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik

Diese Inhalte kennst du dabei schon:

• Farben und Lacke mit ähnlichen Techniken verarbeiten

• Beschichtungen bzw. Korrosionsschutzmaßnahmen an metallischen und anderen Oberflächen ausführen

• Untergründe vorbereiten

Tipp: Bitte bedenke, diese Jobalternativen erfordern eventuell eine längere Einarbeitung, Zusatzausbildung oder neue Ausbildung, die du allerdings oft verkürzen kannst.