© simona/ AdobeStock/ Junger Mann reibt sich die Augen um wieder klar zu werden

Kennst du das auch? Der Boden unter dir schwankt, es dreht sich alles und dir wird schwindelig. Das ist ein Anzeichen dafür, dass das Gleichgewichtsorgan in deinem Ohr andere Informationen an dein Gehirn sendet als z.B. deine Augen. Lies hier, was die Ursachen dafür sein können und was du tun kannst.


Die Folgen sind Unwohlsein und Probleme bei der Orientierung. Solange das Schwindelgefühl nur kurzzeitig auftritt, wie etwa bei einer Karussell- oder Schifffahrt, gibt es keinen Anlass zur Sorge. Kommt es jedoch wiederholt zu Schwindelattacken oder dauern sie über einen längeren Zeitraum an, solltest du die Ursachen mit einem Arzt besprechen.

 

Wie fühlt sich Schwindel an?

Es gibt vier unterschiedliche Schwindelarten. Der „Drehschwindel“ tritt plötzlich und heftig auf und dauert meist nur wenige Sekunden oder Minuten. Die Betroffenen haben ein starkes Drehgefühl. Bei dem „Lagerungsschwindel“ führen bereits kleinste Bewegungen zu einem Kreiseln im Kopf, das oft nur wenige Sekunden andauert. 

Während einer Schifffahrt schaukelt das Boot sehr stark. Bei vielen Menschen führt das zu unsicherem Stehen und Gehen. Das nennt man „Schwankschwindel“. Die Personen sehen Gegenstände verschwommen oder sogar doppelt. In dieser Situation ist das Gehirn überfordert, weil es die Bewegungen und das, was du siehst, nicht schnell genug verarbeiten kann.

Die letzte Schwindelart ist unter dem Namen „Liftschwindel“ bekannt und gibt den Betroffenen das Gefühl, wie bei einem Fahrstuhl nach unten gezogen zu werden.

Was sind die Ursachen?

Wenn dein Gehirn verschiedene Signale vom Auge, von den Muskeln und dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr bekommt, kann es diese nicht richtig einordnen. Das führt zu Schwindelanfällen. Auch großer Stress oder Probleme mit den Augen können Auslöser sein.

Nimm das Symptom Schwindel bei länger andauerndem Auftreten stets ernst und lass die Ursache von deinem Kinder- oder Jugendarzt abklären.

 

Zu schnell aufgestanden?

Du liegst im Bett, möchtest aufstehen und dir wird schwarz vor Augen? In der Pubertät geht es vielen Jugendlichen so. Nach einer längeren Ruhephase hat sich das Blut in deinen Beinen gelagert.

Sobald du aufstehst, regst du deinen Kreislauf wieder an. Im Teenageralter konzentriert sich dein Körper auf das schnelle Wachstum. Dies führt häufig zu niedrigem Blutdruck. Dadurch kann das Blut nicht schnell genug in Richtung deines Kopfes aufsteigen – dir wird schwindelig.  

 

Was du tun kannst

Achte darauf, dass du täglich genügend Wasser oder Tee trinkst, um deinen Kreislauf in Schwung zu halten. Lässt du dein Frühstück aus, hast du für den anstehenden Tag keine Energie zur Verfügung und fühlst dich schlapp. Eine ausgewogene Ernährung ist sehr wichtig, um deinem Körper die nötige Power zu liefern.

Bewege dich regelmäßig indem du beispielsweise spazieren gehst oder eine andere Sportart – wie zum Beispiel Yoga - ausprobierst!