© goodmoments/ AdobeStock/ Junge Frau lächelt durch blühenden Apfelbaum

Der Frühling ist da! Und mit ihm die gute Laune: Plötzlich lächelst du wieder mehr, flirtest, bist viel positiver gestimmt. Was ist wirklich dran an den Frühlingsgefühlen?

Der Frühling löst die kalte, triste Jahreszeit ab, es wird heller und wärmer – jeder Augenblick im Freien wird genossen. Vor allem aber steht die zweite Jahreszeit für das Erwachen neuen Lebens – in der Pflanzen-, Tier- und auch Menschenwelt. Wir sind für dich dem Phänomen der Frühlingsgefühle auf den Grund gegangen.

Was ist dran an den Frühlingsgefühlen?

Es gibt sie wirklich! Die Frühlingszeit beeinflusst unseren Hormonhaushalt sehr. Das Hormon Melatonin fördert den Schlaf und wird nachts produziert. Weil es im Winter länger dunkel ist, ist der Melatonin-Spiegel dann auch tagsüber erhöht. Du fühlst dich schläfriger. Wenn die Tage wieder länger und heller werden, wird dieser Wert verringert – dann wirst du wacher und aktiver. Durch Sonnenlicht wird die Ausschüttung des Hormons Serotonin stimuliert, dies ist der Gegenspieler zum Melatonin. Dieses Glückshormon sorgt für gute Laune und ein zufriedenes Gefühl.

Frühlingszeit = Pärchenzeit?

Im Tierreich ist das so. Um dem Nachwuchs eine bestmögliche Chance zu geben, müssen die Geburten zu einer Zeit stattfinden, die das Überleben am leichtesten macht. In der Regel ist das der Frühling.

Beim Menschen spielte das Wetter früher bei der Partnersuche ebenfalls eine wichtige Rolle. Sie waren in den warmen Monaten viel mehr draußen als im Winter und die Chance, jemanden kennenzulernen, war groß. Und selbst heute, in Zeiten von Datingapps und Co., verlieben wir uns im Frühling leichter. Wir sind mehr im Freien, müssen nicht mehr so dick angezogen sein, die Sonnenstrahlen sorgen für gute Stimmung und etwas Wärme. Unter diesen Voraussetzungen kommt automatisch Flirtlaune auf!