Homeschooling: Schule der Zukunft – Digitales Lernen

Eine verrückte Zeit: Mund-Nasen-Schutz, Mindestabstand und Hygieneregeln werden dich auch im Schuljahr 2020/21 begleiten.

Gleiche Chancen für alle?

Eine Voraussetzung dafür, dass digitales Lernen im Schulalltag funktioniert, ist die technische Ausstattung. Nur wenn jeder Schüler über die notwendigen Mittel wie Smartphone, Tablet oder PC verfügt, haben alle die gleichen Chancen. Findet das multimediale Lernen nur im Unterricht statt, gibt es von diesen Geräten derzeit nur vereinzelt ganze Klassensätze.

Sollen diese aber auch Zuhause zum Einsatz kommen oder ist es notwendig, den Unterricht aus der Ferne abzuhalten, benötigt jeder Einzelne eine entsprechende Ausstattung. Besonders Kinder- und Jugendliche aus Familien, die finanziell schlechter gestellt sind, haben diese oft nicht. Deswegen gibt es vom Bundesministerium für Bildung eine Förderung, mit der
Endgeräte für manche Schüler gekauft werden können.

Absprachen in der Familie

Online die Hausaufgaben erledigen und abgeben oder an einer Videokonferenz mit der ganzen Klasse teilnehmen, kann wirklich Spaß machen! Erstellt euch dafür eine Art Stundenplan, den ihr an einem für alle sichtbaren Ort hängt. Dort vermerkt ihr dann mit Wochentag und Uhrzeit, wer dran ist.

Flexibel planen

Dranbleiben! Das bedeutet für dich auch: Die richtige Planung ist alles! Beim digitalen Lernen musst du dich viel mehr selbst organisieren. Versuche dir deshalb feste „Zeitblöcke“ zu setzen, in denen du dich voll und ganz auf nur ein Fach konzentrierst. Dann folgt eine Pause, in der du frische Luft schnappen oder dich anderen Dingen widmen kannst. Diese Form des Lernens macht dich aber auch flexibel – das ist besonders für unterschiedliche Lerntypen super!

Unser Tipp:
Nicht vergessen – Lernzeit ist in diesem Fall Bildschirmzeit! Statt nach der Erledigung deiner Schulaufgaben auch noch vor Smartphone und PC zu hängen, ist Sport an der frischen Luft der ideale Ausgleich.