Calisthenics & Bouldern – Körperspannung pur

Du bist sportlich aktiv und möchtest dein Körpergefühl verbessern? Wir möchten dir zwei verschiedene, noch recht junge Sportarten vorstellen, die du mit wenig Aufwand betreiben kannst.

 

Calisthenics – Nutze deine Muskelkraft!
Der Hype um Sport mit dem eigenen Körpergewicht hält nach wie vor an. Du brauchst nichts weiter als deine Muskelkraft. Beim Calisthenics kannst du einfache Sportgeräte zum Beispiel auf Spielplätzen oder Calisthenics-Parcours in öffentlichen Parks zum Training nutzen. Einige Übungen führst du sogar komplett
ohne Geräte aus. Zieh deine Sportsachen an und schon bist du startklar! Wir zeigen dir, wie's geht!

Was ist Calisthenics?
Es sind Kraftübungen, die du mit Hilfe einfacher Sportgeräte wie Klimmzugstangen, Bänken, Klettergerüsten oder Ähnlichem im Park in deiner Umgebung umsetzen kannst. Es gibt inzwischen auch speziell dazu aufgebaute Parcours, wo du dich nach Herzenslust austoben kannst. Fange mit leichten Grundübungen an, wie Klimmzüge, Liegestütze, Dips-Übung für Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur, Beinheben und Kniebeuge.

Was bringt das?
Mit Calisthenics stabilisierst du deinen gesamten Bewegungsapparat und baust alle Muskelgruppen gleichermaßen auf, da bei jeder der Übungen immer mehrere beansprucht werden. Das Zusammenspiel aller Muskeln wirkt sich insgesamt positiver auf deine Koordinationsfähigkeit aus als normales Krafttraining im
Fitnessstudio. Je nach Dauer und Intensität verbrauchst du jede Menge Kalorien und kannst sogar deine Ausdauer steigern.

Bouldern – Klettern ohne Seil oder ohne Gurt
Du bist auf der Suche nach etwas Kniffligerem, das dich neu fordert? Dann versuche es doch einmal mit Bouldern! Klettern in luftiger Höhe, aber ohne Kletterseil oder Klettergurt. Du kannst es sowohl drinnen als auch draußen ausüben also in speziellen Kletterhallen oder an Outdoor-Kletterwänden. Diese sind auf Anfänger eingerichtet und bieten mit ihrer Ausstattung sehr viel Sicherheit. Langjährige Profis sind oft an Felswänden in der freien Natur unterwegs.

Teste deine Kraft!

Im Gegensatz zu Kletterwänden sind Boulderwände nur 3-4 Meter hoch. An diesen Wänden sind verschiedenfarbige Griffe in unterschiedlichen Abständen angebracht. Du bewegst dich daran kletternd von Griff zu Griff, indem du dich mit den Armen hochziehst und die Füße auf den nächstgelegenen Griffen abstützt und dich so nach oben schiebst. Die Schwierigkeitsgrade der Routen erkennst du an den  verschiedenen Farben. Du kannst leicht beginnen oder dich auch in einem fortgeschrittenen Modus bewegen. Probiere es einfach aus.

Sicherheit geht vor!

Für deine Sicherheit ist natürlich gesorgt, denn in allen Kletterhallen sind auf dem Boden weiche Matten ausgelegt, im Freiland wird so genannter Fallschutzkies verwendet. Zudem erhältst du eine ausgiebige Sicherheitsunterweisung vom Personal, bevor es losgeht. Du solltest festes Schuhwerk und bequeme Sportbekleidung tragen.


Viel Spaß beim Ausprobieren!